das festival

Die anhaltende COVID-19 Pandemie hält uns alle weiter in Atem und beeinflusst auch die Planung des hungry eyes festivals. Derzeit planen wir weiterhin damit, dass das Festival vom 5.-7. Februar stattfinden kann und sind dabei, geeignete Strategien zu entwickeln, die es uns ermöglichen das Festival möglichst sicher für Künstler:innen und Besucher:innen zu gestalten. Zurzeit arbeiten wir an Konzepten, wie sich das Festival in einem Hybrid-Format mit möglichst großem analogen Anteil umsetzen lässt.
Stay tuned & stay safe.

Das hungry eyes festival, ein Festival an der Schnittstelle von Film, Performance und Installation, wird vom 5. – 7. Februar 2021 im Ausstellungsraum “KiZ” (Kultur im Zentrum) in Gießen, stattfinden.
Gemeinsam mit den Künstler:innen und dem Publikum wollen wir erkunden, wie wir Film abseits vom traditionellen Kinosaal schauen und über Film nachdenken können. 

Unser Interesse liegt dort, wo die Grenzen zwischen den Kunstformen unscharf werden.

Durch die diesjährige Verortung im Ausstellungsraum ergeben sich zusätzlich spezifische Fragen, beispielsweise: 
Worauf wird projiziert? Wie verhalten sich Filme, Installationen und Performances zu einem Ausstellungsraum? Wie verhalten sich die Arbeiten hier zueinander? 
Gerade Film ist ein Medium, das sich immer mehr in die privaten Räume und auf private Endgeräte zurückzieht. Die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Kunst zu schauen und zu reflektieren ist ein wesentlicher Bestandteil des hungry eyes festivals.  Es ermöglicht seinen Besucher:innen, sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Seherfahrungen zu machen, sie miteinander zu verbinden und sich selbst als Rezipient:innen wahrzunehmen.

das team 2021

Das hungry eyes festival 2021 planen derzeit dreizehn Film- und Performancefans, die sich in Gießen und Umgebung im Rahmen des Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft kennenlernten. Das Organisationsteam versteht sich als ein Kollektiv, das basisdemokratisch zusammenarbeitet und eine fluide Verteilung der Arbeit nach persönlichen Interessen und Kapazitäten vorsieht, anstatt auf eine strenge Teilung der Aufgabenfelder zu bestehen. Es versucht Strukturen zu schaffen, die es ihnen und den eingeladenen Künstler:innen ermöglicht, unter angemessenen Bedingungen miteinander zu arbeiten. 

Elena Giffel

Elena Giffel arbeitet seit knapp 20 Jahren in verschiedenen Theatergruppen als Schauspielerin, Regisseurin, Bühnenbildnerin, Kostümbildnerin, Technikerin und Dramaturgin. Ein Jahr lang war sie Hospitantin und Assistentin am Mainfrankentheater Würzburg, später arbeitete sie an einer kollektiven Produktion am Gorki Theater Berlin im Rahmen der Büchnertage 2013 mit. Seit 2013 studiert sie Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und arbeitet dort im Kollektiv und allein an eigenen Produktionen, Hörspielen und Festivals.

Linda Gottwald

Linda Gottwald studiert seit  2015 Kunst und Philosophie auf Lehramt an der Universität Kassel und der Kunsthochschule Kassel und seit 2018 im Doppelstudium Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel. Sie sammelte einige installative und konzeptuelle Erfahrungen in der Klasse Kunst im zeitgenössischen Kontext, studierte 2019 an der Isdat Toulouse Grafikdesign und ist derzeit in der Klasse Redaktionelles Gestalten.

Herbert Graf

Herbert Graf studierte Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg und Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seine Arbeiten, die sich zwischen Bühnenperformances und Ausstellungsformaten bewegen und die teils solistisch, teils kollaborativ entstanden, wurden u.a. im Frankfurt LAB, den Cammerspielen Leipzig, im Prinzregententheater München, im Kunstverein Mönchengladbach, im Neuen Kunstverein Gießen und im Palais de la Porte Dorée in Paris gezeigt. Für die Ruhrtriennale 2019 kuratierte er das Kurzfilmprogramm Films In Between.

Amélie Haller

Amélie Haller arbeitet als Darstellerin und eigenständige Künstlerin sowohl im Bereich der Performance Art, als auch als Kuratorin des hungry eyes festivals. Ihre Arbeiten wurden im Keller der Kleinen Künste München, im Theaterdiscounter Berlin, am Frankfurt LAB, im Dokumentationszentrum Reichsparteitaggelände in Nürnberg, im Gängeviertel in Hamburg und am Palais de la Porte Dorée in Paris gezeigt. Ihre aktuelle Performance beschäftigt sich mit performativen und narrativen Möglichkeiten der Verschmelzung zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik und Fiktion und Realität – dafür erhielt sie die Debütförderung der Stadt München.

Eva Kirsch

Eva Kirsch arbeitet seit Beginn ihres Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft kollektiv an Performances und filmischen Projekten in Installationskontexten, fürs Web und für die große Leinwand, sowie als Mitorganisatorin studentischer Festivals. Zuletzt war sie mehrfach tätig als Kamerafrau (u. a. für ein Musikvideo der Frankfurter Hauptschule), in der Künstler*innenbetreuung beim Festival für Politik im freien Theater an den Kammerspielen in München, als Theaterpädagogin für FSJ-Workshops sowie in der Katalog- und Presseabteilung der Diagonale – Festival des österreichischen Films. Sie interessiert sich momentan insbesondere für Kurationsprozesse und Festivals als soziale, diskursive Räume.

Leonie Kopineck

Leonie Kopineck arbeitete schon vor ihrem Studium der Theaterwissenschaft und Komparatistik in Bochum und später der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen als Regieassistentin am Theater Duisburg. Es folgten Regieassistenzen an der Otto-Falckenberg-Schule, sowie den Münchner Kammerspielen (z.B. Hochdeutschland, Regie: Kevin Barz). Neben der Organisation von studentischen Festivals war sie im Frühjahr 2020 an der Künstler*innen- und Spielortbetreuung der TANZPLATTFORM in München beteiligt.

Maren Küpper

Maren Küpper erarbeitet Performances, Tanzstücke sowie Sprechchöre. Ihre Tanzperformance Hard Feelings wurde 2019 auf das State of the Art Festival nach Hildesheim eingeladen. Gemeinsam mit Kerstin Oppermann entwickelte sie 2019 die Performance Team für das In/between Festival in Gießen.
Außerdem arbeitet sie als Regieassistentin und Produktionsleitung, u. a. für Susanne Zaun/ Marion Schneider und SKART.

Anne Mahlow

Anne Mahlow studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der JLU Gießen und arbeitet als Künstlerin, Dramaturgin und Kuratorin. Solo und in verschiedenen kollektiven Zusammenhängen realisiert sie Performances, Installationen und Hörstücke, mit denen sie u.a. bereits am Staatstheater Darmstadt, Mousonturm Frankfurt, FFT Düsseldorf sowie bei der Ruhrtriennale zu sehen war. Sie ist Teil des Performance-Kollektivs Hain/Kapsner/Mahlow/Romanowski. 2016 war sie Mitbegründerin des “Hungry Eyes Festival”. Seit Juli 2017 ist Anne Mahlow Teil der Dramaturgie der Ruhrtriennale und hier sowohl als Dramaturgin, als auch Kuratorin tätig. Seit 2018 kuratiert sie im Rahmen der Ruhrtriennale das performative und diskursive Programm einer eigenen Spielstätte, den von raumlaborberlin gestalteten Third Space.

Svenja Polonji

Svenja Polonji studiert am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und assistierte ein Jahr am Staatstheater Braunschweig. Als Vorstandsmitglied im Alleineinboot e.V. in Bad Segeberg entwickelte sie performative Begegnungsprojekte zwischen Geflüchteten und Einwohnenden. Sie ist Deutsche Bürgerpreisträgerin, sowie Ausgezeichnete des Queisser Juniorenpreises und performte in Musikvideos von 2raumwohnung und Messer und zeigte 2020 die Installation Island Dreams im Senckenberg Museum Frankfurt.

Sophia Scherer

Sophia Scherer entwickelt Performance und Videoarbeiten und sucht nach hybriden Formen dieser Genres. Sie arbeitete schon vor ihrem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in einzelnen Projekten als Bühnenbildnerin/Set Designerin und assistierte und hospitierte in verschiedenen Theater Institutionen in Graz und Berlin.

Anja Schneidereit

Anja Schneidereit hat Kulturwissenschaften und französische Philologie in Potsdam und Toulouse studiert und begann ihr Dramaturgie Studium 2015 in Frankfurt am Main. Ihre eigene Theaterarbeit beschäftigt sich mit Körpern in der Öffentlichkeit, die sich mit räumlichen Begebenheiten konfrontiert sehen und situiert sich zwischen Installation und Performance.

Nikolas Stäudte

Nikolas Stäudte studierte Deutsch als Fremdsprache in Leipzig und arbeitete als Regie- und Dramaturgiehospitanz am Staatsschauspiel Dresden sowie in der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung der euro-scene Leipzig. Neben seinem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft und Lohnarbeit im Kino, realisiert er eigene Projekte in verschiedenen kollaborativen Konstellationen, die unter anderem am Mousonturm Frankfurt, den Cammerspielen Leipzig und dem Thalia Theater Hamburg gezeigt wurden.

Eva Streit

Eva Streit absolvierte eine Ausbildung zur zeitgenössischen Bühnentänzerin an der Contemporary Dance School Hamburg. Sie arbeitete u.a. als Performerin bei Projekten von Johanna Bruckner, Patricia Carolin Mai, Rica Blunck und Niels Wehr, und als künstlerische Assistenz bei dem Integrationsprojekt Salon International in Hamburg. Seit 2018 studiert sie Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Ihre eigenen künstlerischen Arbeiten zeigte sie auf dem Festival TanzArt ostwest, im Tanzlabor Hamburg, sowie dem eigenarten-Festival Hamburg.

geschichte

Das hungry eyes festival ging 2017 aus dem Filmfestival Filmsommer (2016) hervor und schärfte über seine beiden Ausgaben 2017 und 2018 sein Profil als interdisziplinäres Festival, welches Film nicht nur auf der Leinwand, sondern auch in performativen und installativen Arbeiten zeigt und reflektiert.

Ursprünglich von einer Gruppe von Student:innen der Angewandten Theaterwissenschaft ins Leben gerufen, galt und gilt seine Leidenschaft dem Film als Medium in all seinen Facetten. 

 

gefördert von:

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kunstrasen giessen e.V. I Postfach 11 06 01 I 35351 Gießen

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